Mrz 22, 2012 - Thüringen    2 Kommentare

Aus dem Leben des Mutzbraten-Königs

Nen­nen Sie ein typisch deut­sches Gericht?“ Käme diese Frage bei „Fami­li­en­du­ell“ (gibt’s das noch?), dürfte die Ant­wort Eis­bein ganz oben auf­tau­chen — und das, obwohl Spa­ghetti, Reis­pfanne oder Pizza den Klas­si­ker längst aus der Esstisch-Bundesliga ver­drängt haben. Ich selbst habe noch kein ein­zi­ges Eis­bein ver­speist, doch das wird sich heute Abend ändern: In Mag­de­burg, wo Eis­bein Bötel heißt und mit Lehm (Erbs­brei) und Stroh (Kraut) ser­viert wird, besu­che ich die Bötel­stube und gehe dem Schwein auf die Knochen.

Von mei­nen Ein­drü­cken werde ich als­bald berich­ten, doch zuvor bli­cke ich zurück nach Schmölln in Thü­rin­gen. Dort gibt es mit dem Mutz­bra­ten so unge­fähr den Gegen­pol zum Eis­bein — außer­halb der Region kaum bekannt, dafür aber umso schmack­haf­ter. Und als wäre das noch nicht genug, durfte ich den Mutz­bra­ten auch noch im Besein des Mutzbraten-Königs genie­ßen, dem ich dar­auf­hin meine sams­täg­li­che Kolumne im Münch­ner Mer­kur gewid­met habe.

Lese­freund­li­cher steht der Text wie immer auf der Merkur-Webseite; zudem hat die Landkreis-Redaktion auch eine eigene Facebook-Seite.

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