Archiv: Juni, 2013
Jun 27, 2013 - Buch    Kein Kommentar

Leserunde bei Lovelybooks

Meine Leserunde bei Lovelybooks.

Meine Lese­runde bei Lovely­books zu „Spei­sende soll man nicht aufhalten“.

Stark ver­ein­facht gesagt, ist Lovely­books  so eine Art Face­book für Lese­rat­ten. Mit­glie­der kön­nen sich dort über Werke aus­tau­schen, gele­sene Bücher in vir­tu­el­len Rega­len sam­meln und Rezen­sio­nen schrei­ben. Auto­ren bie­tet das Netz­werk die Mög­lich­keit, mit ihren Lesern in Kon­takt zu tre­ten und in soge­nann­ten Lese­run­den über ihre Bücher zu diskutieren.

Eine sol­che Lese­runde habe ich nun auch für „Spei­sende soll man nicht auf­hal­ten“ gestar­tet. Noch bis zum 7. Juli kön­nen sich Lovelybooks-Mitglieder dafür anmel­den und eines von 15 Rezen­si­ons­ex­em­pla­ren gewin­nen, die mir der Rowohlt-Verlag net­ter­weise zur Ver­fü­gung gestellt hat. Danach werde ich auf der Web­seite zur Lese­runde gemein­sam mit den Lesern über das Buch diskutieren.

Als Appe­tit­hap­pen habe ich ein klei­nes Video für die Lese­runde gedreht. Alles wei­tere fin­det ihr direkt auf der zuge­hö­ri­gen Web­seite. Dort könnt ihr — ob Lovelybooks-Mitglied oder nicht — mit­re­den, mit­schrei­ben und mitdiskutieren.

 

 

Jun 20, 2013 - Ausstellung    Kein Kommentar

Meine kulinarische Reise im Museum

Ich hatte es vor eini­ger Zeit schon ein­mal ange­kün­digt: Meine kuli­na­ri­sche Deutsch­land­reise kommt ins Museum. Und nicht in irgend­ein Museum, son­dern ins Haus der Geschichte. Zunächst in Leip­zig (Mai 13 — Februar 14) und spä­ter im Mut­ter­haus in Bonn (März 14 — Okto­ber 14) ist eine große Wech­sel­aus­stel­lung mit dem Titel „Is(s) was?! — Essen und Trin­ken in Deutsch­land“ zu sehen.

Die Schau beleuch­tet das Thema Essen aus den ver­schie­dens­ten Blick­win­keln. Unter ande­rem geht es auch um die Wie­der­ent­de­ckung der regio­na­len Küche — und genau hier kommt meine Reise ins Spiel. Denn als Exem­pel für das lang­sam erwa­chende Inter­esse an tra­di­tio­nel­ler, lan­des­ty­pi­scher Küche wird meine kuli­na­ri­sche Tour in einer Vitrine vorgestellt.

Zur Eröff­nung der Aus­stel­lung Mitte Mai konnte ich lei­der nicht in Leip­zig sein. Doch nun habe ich dort im Rah­men des Begleit­pro­gramms mein Buch „Spei­sende soll man nicht auf­hal­ten“ bei einer Lesung vor­ge­stellt — und mir zuvor natür­lich die Aus­stel­lung ange­se­hen. Ich kann nur sagen: Wenn Ihr die Chance dazu habt, dann geht da hin! Denn die Aus­stel­lung ist toll gemacht, unglaub­lich infor­ma­tiv und vol­ler span­nen­der Geschichten.

Um euch einen klei­nen Ein­druck zu ver­mit­teln, hier ein paar Impres­sio­nen:

„Mit ins­ge­samt über 1.200 Objek­ten zeigt die Schau die Band­breite der Ernäh­rungs­ge­wohn­hei­ten in Deutsch­land“, heißt es in der Aus­stel­lungs­be­schrei­bung. „Besu­cher begeg­nen All­täg­li­chem und Kurio­sem rund um ihr täg­li­ches Essen. Anschau­lich erfah­ren sie Moden, Trends und Lebens­stile, aber auch gesell­schaft­li­che Rea­li­tä­ten und Mentalitäten.“

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Den Auf­takt der Aus­stel­lung macht ein Spie­gel­raum, der in etwa die glei­che Funk­tion hat wie die Obst– & Gemü­se­ab­tei­lung im Super­markt: den Besu­cher abbrem­sen, mit der The­ma­tik ver­traut machen, einen ers­ten Ein­druck hin­ter­las­sen. Dazu ist der Boden gepflas­tert mit Essens­ma­ga­zi­nen, die ver­deut­li­chen sol­len, wie all­ge­gen­wär­tig Essen & Trin­ken heut­zu­tage in unse­rer Gesell­schaft sind. In den Spie­gel­käs­ten befin­den sich zudem einige beson­dere Expo­nate — dar­un­ter das wert­vollste Objekt der Ausstellung: das „Buch von guter Speise“, das erste deutsch­spra­chige Koch­buch aus dem Jahr 1350.

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Der erste der sie­ben Aus­stel­lungs­räume wid­met sich der Frage: Wer kocht? An einer Wand sind alle Zwei– und Dreis­ter­ne­kö­che in Deutsch­land auf­ge­lis­tet (fast nur Män­ner), doch auch um die Situa­tion am hei­mi­schen Herd soll es gehen. Dazu kön­nen die Besu­cher in einem Durch­gang mit­tels Knopf­druck ange­ben, wer bei ihnen zu Hause den Koch­löf­fel schwingt. Erstaun­li­ches Ergeb­nis: Zwi­schen Frauen und Män­nern herrscht zumin­dest hier Gleichstand. 

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In der Aus­stel­lung geht es nicht nur um die schö­nen Sei­ten des Essens: In einem laborähn­li­chen Raum kann der Besu­cher anhand einer Zeit­leiste all die Lebens­mit­tel­skan­dale der ver­gan­ge­nen Jah­re­zehnte ver­fol­gen. Kaum über­ra­schend: Je näher man der Gegen­wart kommt, desto mehr häu­fen sich die Skandale.

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Als Kon­trast zur Labor­at­mo­sphäre folgt danach das Thema: Lust beim Essen. Im Hin­ter­grund seht ihr eine Reihe von Glas­vi­tri­nen, die beson­ders geruchs­in­ten­sive Gewürze beinhal­ten. Dank der Riech­lö­cher kann sich der Besu­cher selbst einen olfak­to­ri­schen Ein­druck von den Gewürze machen. Im Vor­der­grund steht ein Ess­tisch, auf des­sen Ober­flä­che ein Mehr-Gänge-Menü pro­je­ziert wird. Der Muse­ums­gast kann sich also an den Tisch set­zen und (zumin­dest vir­tu­ell) mitschlemmen.

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Auch das Thema Lebens­mit­tel­ver­schwen­dung wird in einem wei­te­ren Raum auf­ge­grif­fen. Nette Idee: der Müll­con­tai­ner als Fern­se­her. Hier kann sich der Besu­cher einen Film über soge­nannte Müll­tau­cher anse­hen, also Men­schen, die von den weg­ge­schmis­se­nen Lebens­mit­teln der Super­märkte leben.

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Und damit zu dem Raum, in dem meine kuli­na­ri­sche Reise ver­tre­ten ist. In ihm geht es einer­seits um den Ein­fluss aus­län­di­scher Küchen auf das Ess­ver­hal­ten der Deut­schen. Und and­rer­seits wird der Trend auf­ge­grif­fen, dass sich immer mehr Men­schen auf ihre Wur­zeln rück­be­sin­nen und die tra­di­tio­nelle Regio­nal­kü­che wiederentdecken.

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Beim Thema mul­ti­kul­tu­relle Küche nicht feh­len darf natür­lich der Döner­ke­bab. Groß­ar­tig die Tafel über der Vitrine: Sie stammt aus Seat­tle und erklärt den ame­ri­ka­ni­schen Gäs­ten, was in einem „typisch deut­schen“ Döner steckt.

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So sieht der gesamte Raum aus: In der Mitte sind rund um den Kimono (Thema: „Sushi in Suhl“) Bild­schirme ein­ge­las­sen, wo sich die Besu­cher ver­schie­dene Filme anse­hen können.

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Unter ande­rem gibt es dort auch ein Inter­view mit einem nim­mer­sat­ten Viel­fraß zu sehen, der über seine Erleb­nisse bei „Labskaus, Schnüsch und Dib­belab­bes“ berich­tet. (Hätte ich damals gewusst, dass ich gefilmt werde, hätte ich mich natür­lich rasiert…)

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 Nun aber zu „mei­ner“ Vitrine, die zwei­ge­teilt ist: Im obe­ren Part sieht man eine Deutsch­land­karte mit meh­re­ren Klapp­ta­feln, hin­ter denen sich aus­ge­wählte Gerichte ver­ste­cken, die ich auf mei­ner Reise geges­sen habe. Und im unte­ren Teil…

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… ist zum einen ein Exem­plar mei­nes Buches „Spei­sende soll man nicht auf­hal­ten“ aus­ge­stellt. Zum ande­ren liegt dane­ben das eng bekrit­zelte Tage­buch, das ich auf mei­ner Reise dabei hatte.

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Zurück zur Deutsch­land­karte: Auf der Klapp­ta­fel steht außen ledig­lich der Name des jewei­li­gen Gerichts, sodass der Besu­cher erst ein­mal rät­seln kann, was sich hin­ter „Dib­belab­bes“ oder „Tei­chel­mauke“ ver­birgt. Die Lösung sieht er dann, wenn er das ent­spre­chende Klappe öffnet.

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Hin­ter der Klappe ver­ste­cken dann ein, zwei kleine Expo­nate, die ich von mei­ner Reise mit­ge­bracht habe (oder die nach­träg­lich von mei­nen Gast­ge­bern ans Muse­ums geschickt wur­den). Dazu gibt’s lin­ker­hand ein paar Infor­ma­tio­nen zu dem Gericht und — natür­lich — das Rezept. Net­tes Detail: Rechts unten befin­det sich zudem ein soge­nann­ter QR-Code. Mit einem ent­spre­chen­den Pro­gramm auf dem Smart­phone kann man die­sen QR-Code ein­scan­nen und lan­det umge­hend auf der zuge­hö­ri­gen Web­seite in mei­nem Blog (zur Über­sicht aller Aus­stel­lungs­ge­richte)

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Und zum Abschluss noch für alle Lese­fau­len, die sofort bis hier­her run­ter­ge­scrollt haben: So sieht das Ganze live aus…

 

Jun 12, 2013 - Buch    Kein Kommentar

Verlosung: Bücher zu gewinnen

Eines dieser drei Bücher kann bald dir gehören.

Eines die­ser drei Bücher kann bald dir gehören.

Update: Das Gewinn­spiel ist been­det, die drei Bücher sind ver­lost — und gehen nach Köln, Salz­burg und Sig­ma­rin­gen. Den Gewin­nern wün­sche ich viel Spaß bei der Lektüre!

Mick­rige elf Exem­plare von „Spei­sende soll man nicht auf­hal­ten“ hat Ama­zon aktu­ell noch auf Lager (Stand Mitt­woch­vor­mit­tag). Nun mag das sicher an der knaus­ri­gen Bestel­lung des Ver­sand­rie­sen lie­gen — doch viel bes­ser gefällt mir die Vor­stel­lung, dass sich die Kun­den um meine Bücher rei­ßen wie Obe­lix um einen Wild­schwein­bra­ten, und daher die Amazon-Regale nahezu leer­ge­fegt sind.

Wie dem auch sei, für alle Zukurz­ge­kom­me­nen habe ich eine gute Nach­richt: Dank des Rowohlt-Verlages darf ich an die­ser Stelle drei Exem­plare mei­nes Buchs unter euch ver­lo­sen. Was müsst ihr dazu tun? Ganz einfach:

  1. Kli­cke auf den unten ste­hen­den Facebook-Knopf und teile die­sen Ein­trag in dei­ner Facebook-Timeline
  2. Schreibe mir eine E-Mail an Patrik.Staebler@gmx.de, damit ich dich ggfs. über dei­nen Gewinn infor­mie­ren kann

Oder alter­na­tiv:

  1. Kli­cke auf den unten ste­hen­den Twitter-Knopf und teile die­sen Ein­trag in dei­ner Twitter-Timeline
  2. Schreibe mir eine E-Mail an Patrik.Staebler@gmx.de, damit ich dich ggfs. über dei­nen Gewinn infor­mie­ren kann

Die Ver­lo­sung läuft noch bis Sonn­tag. Dann werde ich aus allen Ein­sen­dern drei Gewin­ner zie­hen und diese per E-Mail benach­rich­ti­gen. Viel Glück!

Jun 1, 2013 - Buch    Kein Kommentar

Es ist… ein Buch!

buecher

Glück­lich im Büchermeer.

Heute vor 46 Jah­ren erschien das Beatles-Album Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club. Heute vor 23 Jah­ren wurde Karl-Marx-Stadt in sei­nen alten Namen Chem­nitz rück­be­nannt. Und heute vor 17 Jah­ren errang Rapid Wien zum 30. Mal die öster­rei­chi­sche Fuß­ball­meis­ter­schaft. Keine Frage, der 1. Juni war schon immer ein beson­de­rer Tag.

Nun will ich mich kei­nes­wegs mit den Beat­les mes­sen, an Karl Marx rüt­teln oder die glor­rei­chen Erfolge von Rapid Wien schmä­lern — und doch stelle ich die­ser Reihe ein wei­te­res 1.-Juni-Ereignis hinzu: Seit dem heu­ti­gen Sams­tag steht mein Buch offi­zi­ell in den Läden. Hin­ter mir lie­gen eine unver­gess­li­che Reise, unge­zählte Arbeits­stun­den am Com­pu­ter, unge­sunde Men­gen an Kaf­fee sowie eine unbe­schreib­li­che Freude und Erleich­te­rung, als ich das fer­tige Werk vor rund drei Wochen erst­mals in den Hän­den hielt. Doch über all das habe ich hier bereits aus­führ­lich berich­tet — des­halb lasse ich es an die­ser Stelle gut sein.

Nur eines noch: Falls ihr in Erwä­gung zieht, das Buch bei Ama­zon zu erwer­ben, und mir oben­drein etwas Gutes tun wollt, dann könnt ihr den 304-Seiten-Wälzer auch über den „Kau­fen bei Amazon“-Button in der rech­ten Spalte kau­fen — denn in dem Fall erhalte ich pro Buch einige Cent Pro­vi­sion von Ama­zon. (Ohne dass es für euch teu­rer wird — mehr erfah­ren).

P.S. An die­ser Stelle noch ein­mal kurz der Hin­weis: An die­sem Sonn­tag, 2. Juni, feiere ich ab 19.30 Uhr im Pro­vi­so­rium in Mün­chen eine Pre­mie­ren­le­sung bei freiem Ein­tritt. Ihr alle seid dazu herz­lich ein­ge­la­den; Details ste­hen in der Rubrik Ter­mine