Dez 3, 2013 - Buch, Weihnachtsaktion    2 Kommentare

Türchen 3 — Cover mit falschem Covergirl

Ihr braucht noch ein Weih­nachts­ge­schenk für einen Essens­lieb­ha­ber, Hobby-Koch oder Rei­se­en­thu­si­as­ten? Bis Hei­lig Abend ver­schi­cke ich signierte Exem­plare von „Spei­sende soll man nicht auf­hal­ten“ — und das ver­sand­kos­ten­frei (mehr dazu hier). Um diese Weih­nachts­ak­tion zu bewer­ben, schnüre ich einen Advents­ka­len­der: Von Mon­tag bis Frei­tag gibt es täg­lich eine Anek­dote rund um mein Buch — bei­spiels­weise, wie es zum Titel kam, wie viele Exem­plare ich bereits ver­kauft und wel­che Unsum­men ich damit ver­dient habe. Heute: ein Cover mit fal­schem Covergirl


Zunächst ein­mal muss ich zwei Dinge klar­stel­len. Ers­tens: Das Foto auf dem Cover von „Spei­sende soll man nicht auf­hal­ten“ stammt von mei­ner Frau. Und zwei­tens: Meine Frau heißt nicht Roland Rasemann.

Warum aber steht die­ser Name dann im Ein­band des Buches?, wer­den auf­merk­same Leser fra­gen. Die Ant­wort wür­den Unter­neh­mens­be­ra­ter wohl als „Inter­fe­renz in der Kom­mu­ni­ka­tion“ bezeich­nen. Oder ehr­lich for­mu­liert: Es war ein dum­mer Fehler. Denn weil mein Por­trät­foto auf der Rowohlt-Webseite von Roland Rase­mann stammt, nahm der Ver­lag an, auch das Foto auf dem Cover müsse vom sel­bi­gen Foto­gra­fen sein. Ein Irr­glaube, den lei­der auch mein Ver­merk in den Druck­fah­nen nicht berich­ti­gen konnte — offen­bar wurde aus­ge­rech­net diese Kor­rek­tur irgend­wie übersehen.

Doch sei’s drum: Meine Frau ist den­noch wei­ter­hin meine Frau — und eigent­lich wollte ich euch an die­ser Stelle ja nicht auf wei­tere Feh­ler hin­wei­sen (wie hin­ter Tür­chen Num­mer zwei), son­dern erklä­ren, wie es zu dem Cover gekom­men ist.

Am Anfang stand dabei die Bitte der zustän­di­gen Rowohlt–Lek­to­rin, ihr einige Fotos von mir beim Tram­pen zu schi­cken — übri­gens Monate bevor ich mein Manu­skript abge­ge­ben hatte, denn Cover und Titel müs­sen bereits zu einem sehr frü­hen Zeit­punkt fest­ste­hen. Aus den Bil­dern bas­tel­ten Gra­fi­ker die fol­gen­den bei­den Vor­schläge, die im August 2012 in mein Post­fach flatterten:

Vorschlag (1)

Vor­schlag (1)

Vorschlag (2)
Vor­schlag (2)

Um ehr­lich zu sein: Mir gefie­len beide Vari­an­ten sehr gut, die zweite jedoch etwas bes­ser. Inzwi­schen würde ich wohl eher zum roten Cover ten­die­ren — auch wegen der Rück­mel­dun­gen, die ich von vie­len Leute bekom­men habe. Damals jedoch schrieb ich der Lek­to­rin, dass mir eine Kom­bi­na­tion bei­der Vor­schläge am liebs­ten wäre: zum einen der Straße-Feld-Himmel-Hintergrund der ers­ten Vari­ante, zum ande­rem ein Foto, das mich näher zeigt (so wie bei Vor­schlag 2).

Danach folg­ten noch eini­gen Detail­kor­rek­tu­ren, ehe im Okto­ber 2012 das finale Cover stand:

Cover_Speisende

So sieht’s aus, das Cover von „Spei­sende soll man nicht aufhalten“.

Übri­gens, weil ich das immer wie­der gefragt werde: Die Rucksack-Breze stammt natür­lich nicht aus der Bäcke­rei, son­dern aus dem Photoshop-Baukasten. Ich fand das anfangs mehr lus­tig denn stö­rend; heute hin­ge­gen würde ich wohl eher dar­auf verzichten.

P.S. Bei Lovely­books könnt Ihr nach­le­sen, wel­ches Feed­back ich von Lesern auf das Cover bekom­men habe.

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