Jan 1, 2014 - Bloggen, Buch    Kein Kommentar

Rückblick & Ausblick

rueckblick

Was gibt es Schö­ne­res, als einen ver­ka­ter­ten Dröhn­schä­del mit etwas Lese­fut­ter zu besänf­ti­gen? Und was gibt es Bes­se­res, als dies am Neu­jahrs­tag mit einer zünf­ti­gen Rück­schau auf das ver­gan­gene Jahr zu tun? Eben!

Net­ter­weise stellt meine Blogging-Plattform Word­Press hier­für ein paar Zah­len & Fak­ten zur Ver­fü­gung, die ich auch heuer mit euch tei­len will. Glei­ches gibt’s ja inzwi­schen auch von Face­book — nur dass dort die per­sön­li­chen Jah­res­rück­bli­cke den Anschein erwe­cken, dass Otto-Normal-Deutscher pro Jahr acht Monate Urlaub hat, drei Kin­der bekommt, jeden zwei­ten Abend voll­trun­ken mit all sei­nen Freun­den fei­ert und die rest­li­che Zeit damit ver­bringt, sich mit­tel­lus­tige bis nerv­tö­tende Video­clips reinzuziehen.

   9 Mal span­nen­der als Oper

Anders bei Word­Press: Hier bestim­men nicht etwa die sub­jek­ti­ven Bei­träge den Jah­res­rück­blick, son­dern objek­tive Zah­len. Rund 25.000 mal wurde meine Web­seite dem­nach im Jahr 2013 besucht — „wenn es ein Kon­zert im Syd­ney Opern­haus wäre, würde es etwa 9 aus­ver­kaufte Auf­füh­run­gen benö­ti­gen um so viele Besu­cher zu haben, wie die­ses Blog“, rückt Word­Press diese Zahl sogleich (inklu­sive eher mit­tel­präch­ti­ger Kom­ma­set­zung) ins rechte Licht. Frei über­setzt: Mein Blog­gen ist etwa 9 mal so span­nend wie die Auf­füh­run­gen in einem der renom­mier­tes­ten Opern­häu­ser der Welt. Nicht übel, deucht es mir.

Gleich­wohl bedeu­tet diese Zahl einen Rück­schritt im Ver­gleich zum Vor­jahr, als meine Web­seite noch rund 28.000 Besu­che zählte (zum Jah­res­rück­blick 2012). Was mich nicht allzu sehr ver­wun­dert. Denn zum einen war 2012 ja das Jahr mei­ner Reise, von der ich aus­gie­bigst berich­tet habe. Zum ande­ren waren es damals schlicht mehr neue Bei­träge: 77 im Ver­gleich zu 29 Posts im Jahr 2013. Da habe ich etwa von Februar bis Mai nur zwei Bei­träge ver­öf­fent­licht, genauso von Juli bis Oktober.

   Belieb­ter Todeskuss

Kaum über­ra­schend waren die besu­cher­stärks­ten Monate im Jahr 2013 der Juni (am 1. Juni kam mein Buch in die Läden) und der Dezem­ber — wohl wegen mei­nes Advents­ka­len­ders. Diese Aktion ist offen­bar sehr gut ange­kom­men, sodass die Seite im Monats­schnitt rund 100 Besu­che pro Tag ver­zeich­nete. Am stärks­ten schnitt dabei ent­ge­gen mei­ner Erwar­tung nicht etwa der Bericht über mei­nen finan­zi­el­len Zuge­winn durch das Buch ab, son­dern die Geschichte rund um jene Men­schen und Erleb­nisse, die es nicht ins Buch geschafft haben (Tür­chen #10 — Todes­kuss der Lösch­taste). Am zweit­be­lieb­tes­ten war die Beschrei­bung mei­ner lan­gen Suche nach dem pas­sen­den Buch­ti­tel (Tür­chen #11 — Auf Titel­jagd), und erst danach lan­dete der schnöde Mam­mon auf Rang drei (Tür­chen #17 — Buch schrei­ben macht reich. Nicht.)

Zum klick­stärks­ten Tag des Jah­res reichte es den­noch für kei­nen der Advents­ka­len­der­ar­ti­kel. Denn am 10. Juni ver­irr­ten sich nicht weni­ger als 224 Besu­cher auf mei­ner Web­seite — laut Word­Press „der geschäf­tigste Tag des Jah­res“. Belieb­tes­ter Arti­kel an die­sem Tag war übri­gens die Geschichte zum Schmöll­ner Mutz­bra­ten. Letz­tere war zugleich die am häu­figs­ten auf­ge­ru­fene Seite mei­nes Blogs im Jahr 2013 — gefolgt von dem Bericht übers Couch­sur­fing (Die per­fekte Welle) und dem Rezept für Huckel­ku­chen.

  Was kommt 2014?

Warum diese drei? Keine Ahnung! Was mich direkt vom Rück– zum Aus­blick auf 2014 bringt. Denn so rich­tig weiß ich noch nicht, was in die­sem, gerade einen Tag alten Jahr auf die­ser Web­seite pas­sie­ren wird. Sicher, im Januar und Februar ste­hen noch ein­mal zwei Lese­rei­sen an (–> Ter­mine), über die ich hier berich­ten werde. Dar­über hin­aus will ich erzäh­len, wie es mit dem Ludwigshafen-Buch wei­ter­geht, das die­ses Jahr erschei­nen soll, und zu dem ich ein kuli­na­ri­schen Kapi­tel beitrage.

Und sonst? Tja, da halte ich es mit Deutsch­lands zweit­größ­tem Phi­lo­so­phen nach Boris Becker, dem heil’gen Franz: Schaun mer mal.

In die­sem Sinne erst mal Fol­gen­des: Fro­hes neues Jahr!

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