Jun 12, 2014 - Lesungen    2 Kommentare

Fußball, Futtern und so fort

Am Freitag, den 27. Juni, kocht Sebastian Dickhaut deutsche Schmankerl im Hukodi - und ich lese dazu aus "Speisende soll man nicht aufhalten".

Am Frei­tag, den 27. Juni, kocht Sebas­tian Dick­haut deut­sche Schman­kerl im Hukodi — und ich lese dazu aus „Spei­sende soll man nicht aufhalten“.

 

Was macht Ihr am Don­ners­tag, den 26. Juni? Na klar, das WM-Duell Deutsch­land gegen USA anschauen. Das letzte Grup­pen­spiel, Jogi vs. Klinsi, Brat­wurst vs. Hot­dog — was denn sonst?

Was mache ich am Don­ners­tag, den 26. Juni? Na klar, das WM-Duell Deutsch­land gegen USA anschauen. Hätte ich bis vor ein paar Wochen gesagt. Und wäre damit gründ­lich dane­ben gelegen.

Denn anders als 98 von 100 Deut­schen werde ich an die­sem Don­ners­tag­abend nicht vor Fern­se­her oder Lein­wand sit­zen — son­dern auch einem Stuhl. Und vor­le­sen. In Büdin­gen. Vor wahr­schein­lich drei bis vier fußball-hassenden Besu­chern. Denn ernst­haft kann ich mir kaum vor­stel­len, dass mehr Leute zu mei­ner Lesung im Restau­rant Son­nen­berg nach Büdin­gen kom­men, wenn par­al­lel dazu die deut­sche Natio­nal­elf um das Wei­ter­kom­men bei der Fußball-WM ringt.

    Lukul­li­sches Lau­schen im Hukodi

Aber sei’s drum — ich habe den Ter­min schon vor zig Mona­ten ver­ein­bart und freue mich natür­lich auf die Ver­an­stal­tung. Ach ja: Ich könnt mir vor­stel­len, dass es noch Tickets gibt — wenn Ihr also Lust habt…

Oder Ihr schaut ein­fach tags dar­auf im Koch­stu­dio Hukodi in Mün­chen vor­bei. Dort steigt am Frei­tag, den 27. Juni, meine vor­erst letzte Lesung, bevor es in die Som­mer­pause geht. Das Ganze ist übri­gens viel mehr als „nur“ eine Lesung: Der Autor, Koch und Hukodi-Chef Sebas­tian Dick­haut kre­denzt spe­zi­ell für die­sen Abend ein Mehr­gän­ge­menü — deut­sche Haus­manns­kost, ver­steht sich. Und allen WM-Aficionados sei gesagt: Am Frei­tag ist in Bra­si­lien spielfrei.

Tickets für Lesung & Menü kos­ten 32 Euro und kön­nen per Mail an hukodi@sebastian-dickhaut.de reser­viert wer­den (mehr Infos hier).

    Eine Mischung aus Ingo Appelt und Baldy Man

Und damit genug der Glas­ku­ge­leien — statt­des­sen noch drei kurze Bli­cke zurück.

Ers­tens, auf eine prima Ver­an­stal­tung im Haus der Geschichte in Bonn. Dort ist aktu­ell die Son­der­aus­stel­lung „Is(s) was?! Essen und Trin­ken in Deutsch­land zu sehen“, die unter ande­rem auch meine kuli­na­ri­sche Reise auf­greift. Aus die­sem Anlass habe ich mein Buch bei einer kuli­na­ri­schen Lesung vor­ge­stellt. Hier ein paar Bil­der (Quelle: Mar­tin Magunia/Stiftung Haus der Geschichte):

(Anm.: Wie auf den Fotos unschwer zu erken­nen ist, hing mir den gan­zen Abend eine Haar­strähne quer über die Stirn, sodass ich aus­sah wie eine Kreu­zung aus Ingo Appelt und Baldy Man. Dazu muss ich sagen, dass ich an die­sem Tag erst­mals seit der 9. Klasse (gefühlt) Haar­gel ver­wen­det habe, weil mir sonst meine inzwi­schen über­wilde Mähne beim Lesen über den Augen hängt. Nun bin ich offen­bar im Umgang mit Gel noch nicht so firm — und oben­drein waren alle Anwe­sen­den so höf­lich, mich nicht auf Lori­ots Nudel Kon­kur­renz machende Strähne anzu­spre­chen. Doch was soll’s — auch mit Stirn­schmuck war’s ein rundum gelun­ge­ner Abend mit net­ten Ver­an­stal­tern und vie­len Besuchern.)

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Foto: Mar­tin Magu­nia; alle Rechte vor­be­hal­ten; Foto fuer Stif­tung Haus der Geschichte Bonn (HdG); alle Rechte frei fuer HdG

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Foto: Mar­tin Magu­nia; alle Rechte vor­be­hal­ten; Foto fuer Stif­tung Haus der Geschichte Bonn (HdG); alle Rechte frei fuer HdG

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Foto: Mar­tin Magu­nia; alle Rechte vor­be­hal­ten; Foto fuer Stif­tung Haus der Geschichte Bonn (HdG); alle Rechte frei fuer HdG

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Foto: Mar­tin Magu­nia; alle Rechte vor­be­hal­ten; Foto fuer Stif­tung Haus der Geschichte Bonn (HdG); alle Rechte frei fuer HdG

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Foto: Mar­tin Magu­nia; alle Rechte vor­be­hal­ten; Foto fuer Stif­tung Haus der Geschichte Bonn (HdG); alle Rechte frei fuer HdG

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Foto: Mar­tin Magu­nia; alle Rechte vor­be­hal­ten; Foto fuer Stif­tung Haus der Geschichte Bonn (HdG); alle Rechte frei fuer HdG

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Foto: Mar­tin Magu­nia; alle Rechte vor­be­hal­ten; Foto fuer Stif­tung Haus der Geschichte Bonn (HdG); alle Rechte frei fuer HdG

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Foto: Mar­tin Magu­nia; alle Rechte vor­be­hal­ten; Foto fuer Stif­tung Haus der Geschichte Bonn (HdG); alle Rechte frei fuer HdG

hukodi

Am Frei­tag, den 27. Juni, kocht Sebas­tian Dick­haut deut­sche Schman­kerl im Hukodi — und ich lese dazu aus „Spei­sende soll man nicht aufhalten“.

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LU — 29 Bli­cke auf Ludwigshafen

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Zwei­tens war ich im Mai Teil der Unter­ha­chin­ger Lese­nacht. An die­sem Abend tou­ren nicht weni­ger als ein Dut­zend Auto­ren zu ver­schie­de­nen Ver­an­stal­tungs­or­ten durch den Münch­ner Vor­ort und lesen dort je eine Drei­vier­tel­stunde aus ihrem Werk. In die­sem Jahr waren so renom­mierte Namen wie Til­man Speng­ler oder  Fritz Egner in Unter­ha­ching — und doch haben sich etli­che Besu­cher zu mei­nen bei­den Lesun­gen ver­irrt. Auch hier nehme ich durch­weg posi­tive Erin­ne­run­gen mit nach Hause — und dies­mal saß die haargel-fixierte Fri­sur sogar den gan­zen Abend.

Drit­tens will ich an die­ser Stelle kurz noch ein Buch­pro­jekt erwäh­nen, zu dem ich eben­falls ein Kapi­tel beige­tra­gen habe. Die Rede ist von LU — 29 Bli­cke auf Lud­wigs­ha­fen“. Darin stel­len ver­schie­dene Auto­ren, Künst­ler, Jour­na­lis­ten, Dich­ter und Musi­ker die Stadt am Rhein aus ver­schie­de­nen Per­spek­ti­ven vor. Mein Part dreht sich — quelle sur­prise! — um das Thema Essen und heißt: „Von Bier­aka­de­mie bis BASF-Kantine — Ein kuli­na­ri­scher Streif­zug durch Ludwigshafen“.

LU - 29 Blicke auf Ludwigshafen

LU — 29 Bli­cke auf Ludwigshafen

2 Kommentare

  • Lud­wigs­ha­gen? auch ein hüb­scher Name ;-)))
    lG
    antje

  • Hab’s ver­bes­sert. Danke für den Hinweis!

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