Kategorie: "Buch"
Feb 13, 2014 - Buch, Lesungen    2 Kommentare

Letzte Lese

Hin­ter mir liegt die dritte von drei Lese­rei­sen, die mich bis in den fer­nen Wes­ten der Repu­blik nach Saar­brü­cken geführt hat. Gemes­sen am Besu­cher­zu­spruch und an den ver­kauf­ten Büchern war es meine erfolg­reichste Tour; und vor allem die Ver­an­stal­tung im Café P. Stäbler in Wil­helms­dorf (rich­tig kom­bi­niert, Wat­son: Hier steckt Vet­tern­wirt­schaft dahin­ter) und die bei­den kuli­na­ri­schen Lesun­gen im Hambel’s in Wachen­heim an der Wein­straße waren oberk­norke, oder wie die jun­gen Leut‘ das inzwi­schen auch immer nennen.

An die­ser Stelle will ich jedoch noch etwas wei­ter zurück­bli­cken — und zwar zum Reus­si­schen Hof nach Schmölln, wo ich auf mei­ner zwei­ten Lese­reise Ende Januar Sta­tion gemacht habe. Dort kamen rund 40 Gäste, und was mich beson­ders gefreut hat: Auch Mutz­bra­ten­kö­nig André Scha­kal­e­ski gab sich ein Stell­dich­ein (zum Bericht im Blog) — sowie Gun­ter Auer, ein Repor­ter von tv.altenburg.

Bei die­sem Regio­nal­sen­der gab’s wenig spä­ter einen Bei­trag über meine Lesung zu sehen, und Gun­ter war so freund­lich, mir die­sen auf DVD zuzu­schi­cken. Mit sei­ner Erlaub­nis teile ich sei­nen Film hier:

P.S. Das Rei­sen hat für ich zwar vor­erst ein Ende, nicht aber das Lesen. So stelle ich heute (Donnerstag-) Abend um 19.30 Uhr mein Buch in der Stadt­bi­blio­thek Unter­schleiß­heim vor (mehr), und am Diens­tag, den 25. Februar, geht’s in die Gemein­de­bi­blio­thek Unter­föh­ring (mehr). Dazwi­schen war­tet noch ein beson­de­res Schman­kerl: Am Sams­tag, den 22. Februar, lädt die sym­pa­thi­sche, kleine Buch­hand­lung Buch & Bohne am Münch­ner Kapu­zi­ner­platz (U-Bahn Goe­the­platz) um 18 Uhr zu einer kuli­na­ri­schen Lesung — mit mir, mei­nem Buch und mei­ner haus­ge­mach­ten Grü­nen Soße (mehr). Wei­tere Infos ste­hen in der Rubrik Ter­mine.

Jan 27, 2014 - Buch, Lesungen    Kein Kommentar

Lesen & Schlemmen im fernen Westen

Wer übrigens selbst mal stopfen will: erst Darm- und Speiseröhrenöffnung zubinden, dann mittels einer dritten, künstlichen Öffnung den Magen umstülpen und stopfen.

Der Sau­ma­gen darf auch bei der kuli­na­ri­schen Lesung im Hambel’s nicht feh­len — aller­dings kommt er dort süß, mit Frucht­kom­pott und als Des­sert auf den Tisch.


Man nehme aufs Gera­te­wohl einen Teil vom Schwein, ser­viere dazu groß­zü­gig Kar­tof­feln in belie­bi­ger Kon­sis­tenz sowie blau-, grün-, rot-, braun– oder weiß­far­be­nen Kohl — und voilà, fer­tig ist ein tra­di­tio­nel­les, deut­sches Gericht. So ähnlich jeden­falls sehen viele Men­schen die hei­mi­sche Haus­manns­kost. Hab­haft. Ein­tö­nig. Langweilig.

Wie weit die­ses Vor­ur­teil von der Wahr­heit ent­fernt ist, habe ich auf mei­ner Reise erschme­cken dür­fen. Die Palette reichte vom def­ti­gen Eis­bein bis zum milchig-frischen Schnüsch; von Kie­ler Sprot­ten bis Tel­to­wer Rüb­chen; vom fruchtig-fleischigen Schle­si­schen Him­mel­reich bis zum vanille-süßen Mehl­pütt; dazu Cur­ry­wurst. Und Maul­ta­schen. Und Sau­ma­gen. Und Bam­ber­ger Zwie­bel. Und noch zig wei­tere Gerichte (hier geht’s zur Bil­der­ga­le­rie). Und selbst das war nur ein win­zi­ger Aus­schnitt der fan­ta­s­til­lio­nen deut­scher Regio­nal­spei­sen, die (lei­der) oft­mals in Ver­ges­sen­heit gera­ten sind. Und — das letzte „und“, ver­spro­chen — und dass die deut­sche Küche auch zahl­lose vege­ta­ri­sche Schätze birgt, hat nicht zuletzt das wun­der­bare Buch „Deutsch­land Vege­ta­risch“ unter Beweis gestellt.

Dieses illustre Deutschland-Menü gibt's am 4. und 5. Februar im Hambels. Ach ja: Die "XXX" darf ich mit meinem Buch füllen.

Die­ses Deutschland-Menü gibt’s im Ham­bels. Die „XXX“ darf ich füllen.

Wie abwechs­lungs­reich deut­sche Regio­nal­kü­che sein kann, beweist nun auch Tho­mas Siegle, Küchen­chef im Ham­bels. Sein Vier-Gänge-Menü galop­piert durch vier Bun­des­län­der, von Fisch über Rind zum Schwein — und einem süßen Sau­ma­gen als Gaumenschließer. Zwischen den ein­zel­nen Gän­gen gibt’s zur Magen­ent­span­nung etwas auf die Ohren, und zwar die pas­sen­den Pas­sa­gen aus mei­nem Buch „Spei­sende soll man nicht auf­hal­ten“. Denn Siegle ser­viert sein Menü im Rah­men zweier kuli­na­ri­scher Lesun­gen, zu denen ich am 4. und 5. Februar ins pfäl­zi­sche Wachen­heim reise.

Beim Blick auf den opu­len­ten Spei­se­plan wird schnell klar, warum ich die­sen bei­den Ver­an­stal­tun­gen ent­ge­gen­fie­bere. Und das Beste daran ist: Wachen­heim wird nicht der ein­zige kuli­na­ri­sche Höhe­punkt auf mei­ner Tour in den fer­nen Wes­ten. Denn außer in der Pfalz lese ich auch in Saar­brü­cken, wo die Bau­ern­stube ein Drei-Gänge-Menü unter dem Motto „Quer durchs Saar­land“ ser­viert. Außer­dem mache ich zuvor noch Halt im beschau­li­chen Wil­helms­dorf — in fami­liä­rer Atmo­sphäre und mit schwä­bi­schen Spezialitäten.

Hier die Ter­mine im Einzelnen:

  • Am Mon­tag, 3. Februar, lese ich im um 19 Uhr Café Stäbler im ober­schwä­bi­schen Wil­helms­dorf. Wer dahin­ter fami­liäre Bande ver­mu­tet, liegt rich­tig — auch, wenn ich nicht ganz sat­tel­fest bin, wie genau ich nun mit den lie­bens­wer­ten Besit­zern ver­wandt bin. Viel wich­ti­ger ist ohne­hin: Nach der Lesung gibt’s schwä­bi­sche Schman­kerl, und oben­drein ist der Ein­tritt zu der Ver­an­stal­tung frei.
  • Am Diens­tag und Mitt­woch, den 4. und 5. Februar, lädt das Hambel’s in Wachen­heim zu zwei kuli­na­ri­schen Lesun­gen. Das Restau­rant hat unlängst eröff­net und gehört zur Metz­ge­rei Ham­bel — also jener Insti­tu­tion, die Hel­mut Kohl stets mit Sau­ma­gen belie­fert hat, und der ich auf mei­ner Reise einen Besuch abge­stat­tet habe (zum Bericht). Noch gibt’s einige Rest­kar­ten für 45€/Person, mehr Infos unter 06322/9563340.
  • Saar­land trifft Deutsch­land“ heißt das Motto am Sams­tag, 9. Februar, um 19 Uhr in der Bau­ern­stube Saar­brü­cken. In der Hei­mat des Schwenkbraten-Experten Klaus-Günter Koch lese ich aus mei­nem Buch; dazu ser­viert die Küche ein „Quer durchs Saarland“-Menü mit Lyo­ner­suppe, Dib­belab­bes und — natür­lich — Schwenk­bra­ten. Mehr Infos zu der Ver­an­stal­tung ste­hen auf der Web­seite der Bau­ern­stube.

Zurück in der Hei­mat fol­gen im Februar dann noch drei Lesun­gen in und um Mün­chen. Details dazu ste­hen in der Rubrik Ter­mine.

Klaus-Günter Koch, Schwenkbraten-Experte der Bauernstube Saarbrücken.

Klaus-Günter Koch, Schwenkbraten-Experte der Bau­ern­stube Saarbrücken.

Jan 14, 2014 - Buch, Lesungen    Kein Kommentar

Wer kommt zur Lesung — und wenn ja, wie viele?

Einer spricht, alle lauschen - im Idealfall. (Quelle: Zeitgeschichtliches Forum Leipzig)

In Leip­zig habe ich vor einem Ozean aus Leere gele­sen — mit ver­ein­zel­ten Besu­cher­bo­jen. (Quelle: Zeit­ge­schicht­li­ches Forum Leipzig)

Meine erste Lesung im Zeit­ge­schicht­li­chen Forum in Leip­zig. Ein rie­si­ger Saal, alles hoch­mo­dern, Ton­check, Lichtar­ran­ge­ment, Mikro­fone, Steh­pult, das obli­ga­to­ri­sche Was­ser­glas und davor fest bestuhlte Sitz­rei­hen für 250 Menschen. „Aber seien Sie nicht ent­täuscht, wenn es nicht ganz voll wird“, sagt die freund­li­che, junge Dame von der Pressestelle.

Wenig spä­ter weiß ich: Ihre War­nung ist wie der Hin­weis eines Zahn­arz­tes vor der Wur­zel­be­hand­lung, dass es nun „etwas unge­müt­lich“ wer­den könne. Denn tat­säch­lich sit­zen bei Lesungs­be­ginn höchs­tens 20 Mensch­lein im Raum — ver­spren­kelt wie Bojen in einem Ozean aus Leere.

Ich selbst bin frei­lich viel zu auf­ge­regt, um ent­täuscht zu sein. Da gibt es wirk­lich Men­schen, die hören wol­len, wie ich aus mei­nem Buch lese — obgleich wir mei­nes Wis­sens weder ver­wandt sind, noch haben sie dafür Geld erhal­ten. Also lese ich, wie ich seit dem Vor­le­se­wett­be­werb in der 3. Klasse nicht mehr gele­sen hatte — mit reich­lich Verve, noch mehr Ver­has­plern, aber unbän­di­ger Freude.

  Warum kom­men sie? Und wenn ja, wie viele?

Erst einige Wochen spä­ter, beim Blick auf die Bil­der des muse­ums­ei­ge­nen Foto­gra­fen, der es auf sei­nen Auf­nah­men tat­säch­lich geschafft hat, die Besu­cher­bo­jen wie eine Art Publi­kum wir­ken zu las­sen — da also stelle ich mir fol­gende Frage: Wieso sind nur so wenige Men­schen zu der Lesung erschie­nen? Oder sind 20 Besu­cher gar nicht wenig, son­dern viel­mehr ein Erfolg? Und was muss man tun, um mehr Leute anzulocken?

Meh­rere Monate und knapp ein Dut­zend Ver­an­stal­tun­gen spä­ter habe ich auf all diese Fra­gen eine klare Ant­wort: Keine Ahnung!

Sicher: Per­sön­li­che Kon­takte am Ver­an­stal­tungs­ort sind hilf­reich. Ebenso Ankün­di­gun­gen in den Medien. Aber…

  • … in Ravens­burg habe ich ein Jahr gelebt, pflege noch Kon­takte zu Freun­den und Ver­wand­ten, dazu wird die Lesung mit einem rie­si­gen Bild in der örtli­chen Mono­pol­zei­tung ange­kün­digt — und den­noch ver­ir­ren sich gerade ein­mal 20 Men­schen zu der Ver­an­stal­tung. Und das bei kos­ten­freiem Eintritt!
  • … in Sig­ma­rin­gen hin­ge­gen erschei­nen deut­lich mehr Besu­cher — obgleich ich dort nie zuvor gewe­sen bin und die Tickets immer­hin acht Euro kosten.
  • … in Stutt­gart wird meine Lesung in diver­sen Medien ange­kün­digt — und doch sitze ich dort vor gerade ein­mal 15 Zuhörern.
  • … in Gar­ching hin­ge­gen erscheint nur eine Mel­dung in Lokal­zei­tung und Anzei­gen­blatt — und doch lau­schen dort mehr als 60 Men­schen mei­nen Wor­ten in der Stadtbibliothek.

Kurzum: Für mich ist und bleibt es ein Rät­sel, warum jemand zu (m)einer Lesung kommt — und wenn ja, wie viele? Umso gespann­ter bin ich nun auf die Ver­an­stal­tun­gen in der kom­men­den Woche, die mich unter ande­rem in den äußers­ten Osten der Repu­blik führen:

  •  In Nürn­berg lese ich am Diens­tag, 21. Januar, um 19 Uhr in der Schäu­fe­le­wärt­s­chaft — Hei­mat der Freunde des Frän­ki­schen Schäu­fele. Letz­tere las­sen es sich selbst­ver­ständ­lich nicht neh­men, den Gäs­ten ein ofen­fri­sches Schäu­fele mit Kloß & Soß zu ser­vie­ren (vege­ta­ri­sche Alter­na­tive: Gemü­se­auf­lauf). Wei­tere Infos ste­hen auf der Face­book­seite des Ver­eins.
  • In Schmölln lese ich am Mitt­woch, 22. Januar, um 19 Uhr im Reus­si­schen Hof. Dort setzt sich meine kuli­na­ri­sche Deutsch­land­reise auf dem Menü­plan fort: In den Lese­pau­sen kön­nen sich die Besu­cher selbst vom Geschmack von Grüne Soße, Mehl­pütt und Co. überzeugen.
  • In Zit­tau lese ich am Don­ners­tag, 23. Januar, um 19 Uhr im Wirts­haus Zum Alten Sack. Im Bei­sein von Wirt Peter Bes­ser geht es dort unter ande­rem um das Natio­nal­ge­richt der Region: die Ober­lau­sit­zer Teichelmauke.

Nach einer ein­wö­chi­gen Ver­schnauf­pause folgt Anfang Februar meine vor­erst letzte Lese­tour — in den fer­nen Wes­ten, in die Pfalz und nach Saar­brü­cken. Danach war­ten noch ver­ein­zelte Ver­an­stal­tun­gen in und um Mün­chen, aber all das werde ich an die­ser Stelle bei­zei­ten noch ein­mal gebüh­rend auswalzen.

P.S. Die­ser Bei­trag könnte beim geneig­ten Leser den Ein­druck erwe­cken, ich würde den Erfolg einer Lesung aus­schließ­lich an der Besu­cher­zahl mes­sen — was ich hier­mit aus­drück­lich ver­neine. Viel wich­ti­ger ist mir oft­mals das Ambi­ente, die Stim­mung, die Laune der Gäste, das Wie­der­se­hen von bekann­ten Gesich­tern, die Zahl der ver­kauf­ten Bücher und — natür­lich — das anschlie­ßende Essen.

Jan 1, 2014 - Bloggen, Buch    Kein Kommentar

Rückblick & Ausblick

rueckblick

Was gibt es Schö­ne­res, als einen ver­ka­ter­ten Dröhn­schä­del mit etwas Lese­fut­ter zu besänf­ti­gen? Und was gibt es Bes­se­res, als dies am Neu­jahrs­tag mit einer zünf­ti­gen Rück­schau auf das ver­gan­gene Jahr zu tun? Eben!

Net­ter­weise stellt meine Blogging-Plattform Word­Press hier­für ein paar Zah­len & Fak­ten zur Ver­fü­gung, die ich auch heuer mit euch tei­len will. Glei­ches gibt’s ja inzwi­schen auch von Face­book — nur dass dort die per­sön­li­chen Jah­res­rück­bli­cke den Anschein erwe­cken, dass Otto-Normal-Deutscher pro Jahr acht Monate Urlaub hat, drei Kin­der bekommt, jeden zwei­ten Abend voll­trun­ken mit all sei­nen Freun­den fei­ert und die rest­li­che Zeit damit ver­bringt, sich mit­tel­lus­tige bis nerv­tö­tende Video­clips reinzuziehen.

   9 Mal span­nen­der als Oper

Anders bei Word­Press: Hier bestim­men nicht etwa die sub­jek­ti­ven Bei­träge den Jah­res­rück­blick, son­dern objek­tive Zah­len. Rund 25.000 mal wurde meine Web­seite dem­nach im Jahr 2013 besucht — „wenn es ein Kon­zert im Syd­ney Opern­haus wäre, würde es etwa 9 aus­ver­kaufte Auf­füh­run­gen benö­ti­gen um so viele Besu­cher zu haben, wie die­ses Blog“, rückt Word­Press diese Zahl sogleich (inklu­sive eher mit­tel­präch­ti­ger Kom­ma­set­zung) ins rechte Licht. Frei über­setzt: Mein Blog­gen ist etwa 9 mal so span­nend wie die Auf­füh­run­gen in einem der renom­mier­tes­ten Opern­häu­ser der Welt. Nicht übel, deucht es mir.

Gleich­wohl bedeu­tet diese Zahl einen Rück­schritt im Ver­gleich zum Vor­jahr, als meine Web­seite noch rund 28.000 Besu­che zählte (zum Jah­res­rück­blick 2012). Was mich nicht allzu sehr ver­wun­dert. Denn zum einen war 2012 ja das Jahr mei­ner Reise, von der ich aus­gie­bigst berich­tet habe. Zum ande­ren waren es damals schlicht mehr neue Bei­träge: 77 im Ver­gleich zu 29 Posts im Jahr 2013. Da habe ich etwa von Februar bis Mai nur zwei Bei­träge ver­öf­fent­licht, genauso von Juli bis Oktober.

   Belieb­ter Todeskuss

Kaum über­ra­schend waren die besu­cher­stärks­ten Monate im Jahr 2013 der Juni (am 1. Juni kam mein Buch in die Läden) und der Dezem­ber — wohl wegen mei­nes Advents­ka­len­ders. Diese Aktion ist offen­bar sehr gut ange­kom­men, sodass die Seite im Monats­schnitt rund 100 Besu­che pro Tag ver­zeich­nete. Am stärks­ten schnitt dabei ent­ge­gen mei­ner Erwar­tung nicht etwa der Bericht über mei­nen finan­zi­el­len Zuge­winn durch das Buch ab, son­dern die Geschichte rund um jene Men­schen und Erleb­nisse, die es nicht ins Buch geschafft haben (Tür­chen #10 — Todes­kuss der Lösch­taste). Am zweit­be­lieb­tes­ten war die Beschrei­bung mei­ner lan­gen Suche nach dem pas­sen­den Buch­ti­tel (Tür­chen #11 — Auf Titel­jagd), und erst danach lan­dete der schnöde Mam­mon auf Rang drei (Tür­chen #17 — Buch schrei­ben macht reich. Nicht.)

Zum klick­stärks­ten Tag des Jah­res reichte es den­noch für kei­nen der Advents­ka­len­der­ar­ti­kel. Denn am 10. Juni ver­irr­ten sich nicht weni­ger als 224 Besu­cher auf mei­ner Web­seite — laut Word­Press „der geschäf­tigste Tag des Jah­res“. Belieb­tes­ter Arti­kel an die­sem Tag war übri­gens die Geschichte zum Schmöll­ner Mutz­bra­ten. Letz­tere war zugleich die am häu­figs­ten auf­ge­ru­fene Seite mei­nes Blogs im Jahr 2013 — gefolgt von dem Bericht übers Couch­sur­fing (Die per­fekte Welle) und dem Rezept für Huckel­ku­chen.

  Was kommt 2014?

Warum diese drei? Keine Ahnung! Was mich direkt vom Rück– zum Aus­blick auf 2014 bringt. Denn so rich­tig weiß ich noch nicht, was in die­sem, gerade einen Tag alten Jahr auf die­ser Web­seite pas­sie­ren wird. Sicher, im Januar und Februar ste­hen noch ein­mal zwei Lese­rei­sen an (–> Ter­mine), über die ich hier berich­ten werde. Dar­über hin­aus will ich erzäh­len, wie es mit dem Ludwigshafen-Buch wei­ter­geht, das die­ses Jahr erschei­nen soll, und zu dem ich ein kuli­na­ri­schen Kapi­tel beitrage.

Und sonst? Tja, da halte ich es mit Deutsch­lands zweit­größ­tem Phi­lo­so­phen nach Boris Becker, dem heil’gen Franz: Schaun mer mal.

In die­sem Sinne erst mal Fol­gen­des: Fro­hes neues Jahr!

Dez 20, 2013 - Buch, Weihnachtsaktion    Kein Kommentar

Türchen 20 — Letzte Chance

Hin­ter Tür­chen Num­mer 20 war­tet nichts ande­res als schnöde Wer­bung. Sorry. Aber heute ist nun ein­mal die letzte Chance, noch ein signier­tes Exem­plare von „Spei­sende soll man nicht auf­hal­ten“ als Weih­nachts­ge­schenk zu bestel­len — ver­sand­kos­ten­frei in ganz Deutsch­land. Schreibt mir dazu ein­fach eine Mail an Patrik.Staebler(ät)gmx.de (Details zur Weih­nachts­ak­tion ste­hen hier).

Ansons­ten wün­sche ich Euch einen ent­spann­ten vier­ten Advent mit die­sem besinn­li­chen Foto…

Ein signiertes Buch als Weihnachtsgeschenk bestellen - bevor das letzte Lichtlein brennt...

 

Bis­her im Adventskalender:

Dez 19, 2013 - Buch, Weihnachtsaktion    1 Kommentar

Türchen 19 — Totholz lebt!

Ihr braucht noch ein Weih­nachts­ge­schenk für einen Essens­lieb­ha­ber, Hobby-Koch oder Rei­se­en­thu­si­as­ten? Bis Hei­lig Abend ver­schi­cke ich signierte Exem­plare von „Spei­sende soll man nicht auf­hal­ten“ — und das ver­sand­kos­ten­frei (mehr dazu hier). Um diese Weih­nachts­ak­tion zu bewer­ben, schnüre ich einen Advents­ka­len­der: Von Mon­tag bis Frei­tag gibt es täg­lich eine Anek­dote rund um mein Buch — bei­spiels­weise, wie es zu dem Titel kam, wie viele Exem­plare ich bereits ver­kauft und wel­che Unsum­men ich damit ver­dient habe. Heute: Die ers­ten Verkaufszahlen.

Papier ist trumpf - zumindest bei meinem Buch.

Papier ist trumpf — zumin­dest bei mei­nem Buch.

Die Zukunft ist digi­tal — und Papier auf dem Holz­weg. Ich weiß, ich weiß. So in zwei bis drei Jah­ren wer­den Zei­tun­gen nur noch im Museum zu bestau­nen sein; Teen­ager wer­den im Geschichts­un­ter­richt von so skur­ri­len Din­gen wie „Büchern“ hören; und Otto-Normal-Friese wird sei­nen Fisch in eine bieg­same iFo­lie wickeln, über die Spor­t­er­geb­nisse und Bör­sen­kurse flim­mern. Das alles habe ich ver­in­ner­licht wie Obe­lix den Wild­schwein­bra­ten. Ich bin ja vom Fach und so.

Des­halb war mir auch sofort klar, wohin ich mei­nen Blick rich­ten musste, als ich den Brief mit den Ver­kaufs­zah­len vom Rowohlt-Verlag erhielt — näm­lich zu den E-Books. Dazu sei ange­merkt: Es war dies meine Premieren-Abrechnung für „Spei­sende soll man nicht auf­hal­ten“, und sie umfasste nur die Ver­käufe im ers­ten Monat nach dem Erschei­nungs­tag am 1. Juni. Doch ein paar Hun­dert­tau­send E-Books soll­ten schon über die digi­tale Tre­sen von Ama­zon, Apple und Co. gegan­gen sein. Nahm ich an.

   Zwei digi­tale Exemplare

Titel: Stäbler, Spei­sende soll man nicht auf­hal­ten — E-Book“, las ich dort also, „Gesamt­ab­satz per 30.06.2013″. Und dane­ben — eine 2.

Eine 2? Wel­che Ein­heit ist damit gemeint?, schoss es mir durch den Kopf. Sind das 2.000 oder nur 200 oder gar 20.000? Ich suchte nach einer Legende — Fehlanzeige.

Da end­lich fiel der Gro­schen — und zeit­gleich mein Unter­kie­fer auf die Brust: Die 2 war kein Mul­ti­pli­ka­tor, son­dern die abso­lute Zahl. Ich hatte im Auf­takt­mo­nat also genau 2 E-Books von „Spei­sende soll man nicht auf­hal­ten“ ver­kauft. Zwei. Z W E I ! ! !

Ich traute mich kaum, mei­nen Blick zu den Print-Verkaufszahlen zu rich­ten. Wenn das E-Book — die digi­tale Zukunft, der Ret­ter der Bran­che, das Lesen 2.0 — schon so jäm­mer­lich abge­schnit­ten hatte, wie sollte es dann erst bei der Papier­form aus­se­hen? Dem Medium von ges­tern. Den bedruck­ten toten Bäumen.

   Tau­send­mal mehr Papier

Halb erwar­tete ich dort eine 210 zu sehen: meine 10 Frei­ex­em­plare plus die 200 Bücher, die ich für mich bestellt hatte. Und tat­säch­lich: Dort stand eine 210 — jedoch mit einer wei­te­ren 6 an Schluss, also 2.106. Dem­nach hatte ich bei wei­tem mehr Papier­bü­cher als Digi­tal­bü­cher ver­kauft. Das Tot­holz, es lebt!

Lang­sam ließ ich den Zet­tel sin­ken, raschelte dabei extralaut mit dem Papier und schubste mein Gehirn zur nächs­ten Frage: 2.106… par­don: 2.108 Exem­plare von „Spei­sende soll man nicht auf­hal­ten“ hatte ich also im Auf­takt­mo­nat ver­kauft. Ist das viel? Eher nicht. War ich zufrie­den? Eher schon — auch wenn ich mir man­gels Erfah­rung und Ver­gleichs­mög­lich­kei­ten keine bestimmte Ver­kaufs­zahl als Ziel gesetzt hatte.

Nun muss ich zu mei­ner Schande geste­hen: Diese Ver­kaufs­zah­len von Anfang Juli sind der letzte mir bekannte Zwi­schen­stand. Seit­dem habe ich nichts mehr von Rowohlt gehört; ich ver­mute ein­mal, dass die nächste halb­jähr­li­che Abrech­nung Anfang Januar im Brief­kas­ten lie­gen wird. Im Sep­tem­ber stand ich jedoch in E-Mail-Kontakt mit dem Ver­lag, und da schrieb mir die Lek­to­rin, dass aktu­ell etwa 2.400 Exem­plare ver­kauft seien. Was ich zudem sicher weiß: Die Erst­auf­lage von 5.000 Büchern ist noch nicht gänz­lich ver­hö­kert, denn sonst wäre der Ver­lag wegen einer zwei­ten Auf­lage an mich herangetreten.

   Lei­der nicht ausgesorgt

Ich würde also schät­zen, dass bis­lang knapp 3.000 Exem­plare von „Spei­sende soll man nicht auf­hal­ten“ ver­kauft wor­den sind. Heißt für mich einer­seits, dass ich mit dem Buch lei­der nicht für den Rest mei­nes Lebens aus­ge­sorgt habe und wei­ter arbei­ten muss (mehr zu den Finan­zen hin­ter Tür­chen #17). Ande­rer­seits habe ich weit mehr Men­schen erreicht und weit mehr Exem­plare unters Volk gebracht, als ich es mit einem Buch im Selbst­ver­lag geschafft hätte (–> Tür­chen #9) — grob geschätzt rund zehn­mal so viele.

Ich kann mit die­sen Ver­kaufs­zah­len also gut leben, zumal ich die Frage nach ihnen ohne­hin nur noch wie folgt beant­wor­ten werde: „Ich sag’s mal so: Ich habe von mei­nem Buch mehr als 1.000-mal so viele gedruckte Exem­plare wie E-Books ver­kauft. Und die sind ja bekannt­lich die Zukunft…“

 

Bis­her im Adventskalender:

Dez 18, 2013 - Buch, Weihnachtsaktion    Kein Kommentar

Türchen 18 — Anonyme Bekanntschaften

Ihr braucht noch ein Weih­nachts­ge­schenk für einen Essens­lieb­ha­ber, Hobby-Koch oder Rei­se­en­thu­si­as­ten? Bis Hei­lig Abend ver­schi­cke ich signierte Exem­plare von „Spei­sende soll man nicht auf­hal­ten“ — und das ver­sand­kos­ten­frei (mehr dazu hier). Um diese Weih­nachts­ak­tion zu bewer­ben, schnüre ich einen Advents­ka­len­der: Von Mon­tag bis Frei­tag gibt es täg­lich eine Anek­dote rund um mein Buch — bei­spiels­weise, wie es zu dem Titel kam, wie viele Exem­plare ich bereits ver­kauft und wel­che Unsum­men ich damit ver­dient habe. Heute: Anonyme Bekanntschaften.

Frédéric Bierbrauer (links) und und Florian Romer sind Erna & Co.

So köst­lich das SLS-Menü von Frédé­ric und Flo auch war — ihre Erna & Co. habe ich lei­der nicht in mei­nem Buch untergebracht.

Auf mei­ner kuli­na­ri­schen Deutsch­land­reise habe ich aller­lei Men­schen getrof­fen, deren Gast­freund­schaft und Hilfs­be­reit­schaft mich tief beein­druckt haben. Bei­spiels­weise Mario Samm­ler, der mich bei grau­tris­tem Nie­sel­re­gen im mecklenburg-vorpommerschen Nie­mands­land auf­ge­le­sen und in sein Zuhause mit­ge­nom­men hat — zugleich eines der renom­mier­tes­ten Whisky-Geschäfte Mit­tel­deutsch­lands. In Marios „The Quaich“ habe ich einen unver­gess­li­chen Nach­mit­tag erlebt, nicht zuletzt wegen der herz­li­chen Art des Haus­her­ren und sei­ner Frau Ela. (Hier geht’s zum aus­führ­li­chen Bericht im Blog)

Auf mei­ner kuli­na­ri­schen Deutsch­land­reise habe ich aller­lei Gerichte ver­kos­tet, die mir nicht sel­ten die Freu­den­trä­nen in die Augen gedrückt haben. Bei­spiels­weise bei Erna & Co., ein Food­truck in Stutt­gart, wo sich der Schwabe mit haus­ge­mach­ten regio­na­len Spe­zia­li­tä­ten von Spätzle bis Maul­ta­sche ver­sor­gen kann. Ich habe dort einen unver­gess­li­chen Nach­mit­tag mit den bei­den Grün­dern Flo­rian Romer und Frédé­ric Bier­brauer ver­bracht — nicht nur wegen ihres vor­züg­li­chen SLS-Menüs (Sai­ten­würste, Lin­sen, Spätzle), das ich glücks­se­lig bis zum letz­ten Soßen­rest ver­putzt habe. (Hier geht’s zum Inter­view im Blog)

  Stoff für gefühlt 781 Seiten

Auf­merk­sa­men Leser mei­nes Buches wer­den die genann­ten Per­so­nen und Gerichte sicher bekannt vor­kom­men. Nicht. Denn weder Mario und „The Quaich“ noch Flo, Frédé­ric und Erna fin­den sich in „Spei­sende soll man nicht auf­hal­ten“ wie­der. Genauso wenig wie ich im Buch von mei­nem Besuch in der Eppen­dor­fer Grill­sta­tion berichte oder mei­nen Erleb­nis­sen auf der Insel Rügen. Auch über den Pfef­fer­pott­hast im Alten Markt in Dort­mund, den Schweins­bra­ten in der Gast­stätte Groß­markt­halle in Mün­chen oder den Buddenbrock’schen Plet­ten­pud­ding in der Schif­fer­ge­sell­schaft zu Lübeck — kein ein­zi­ges Wort!

Mario Sammler probiert sich durch seine Whiskysammlung.

Mario Samm­ler in „The Quaich“.

Warum? Auf diese Frage gibt es keine all­ge­mein­gül­tige Ant­wort. Mal musste ich mich schwe­ren Her­zens für eine ande­ren Epi­sode aus dem jewei­li­gen Bun­des­land ent­schei­den (also Frän­ki­sches Schäu­fele statt Schweins­bra­ten), mal passte die Geschichte the­ma­tisch nicht ins Kapi­tel (Erna & Co. oder die Eppen­dor­fer Grill­sta­tion), mal hätte es einen Bruch in mei­ner Rei­se­route gege­ben (The Quaich) und mal — oder genauer gesagt in den aller­häu­figs­ten Fäl­len — fehlte mir schlicht der Platz. Schließ­lich war mein Buch ursprüng­lich auf 256 Sei­ten ange­legt. 302 sind es gewor­den. 781 hätte ich gefühlt fül­len können.

  Ungu­tes Gefühl im Magen

Was mich frei­lich in eine Zwick­mühle brachte. Da hat­ten her­zens­gute Men­schen ihre Zeit geop­fert und oft auch ihr Essen mit mir geteilt, in dem Wis­sen, dass ich ein Buch über meine Reise schreibe — und dann tau­chen sie hin­ter­her in dem Werk gar nicht auf. Ist das fair? Sicher nicht. War das ver­meid­bar? Lei­der genauso wenig. Schließ­lich wusste ich im Vor­hin­ein ja nicht, wie viel „Stoff“ ich benö­tige, was mir noch so alles auf der Reise wider­fährt, und wie das fer­tige Buch letzt­lich aus­se­hen wird. So habe ich lie­ber ein Restau­rant mehr besucht, eine Speise mehr geges­sen und ein Tref­fen mehr ver­ein­bart — als am Ende mit zu wenig Schrei­bens­wer­tem dazustehen.

Zwar habe ich nie­man­dem zuge­si­chert, dass er, sein Gericht oder sein Geschäft spä­ter im Buch auf­tau­chen wird — und über­dies alle dar­auf hin­ge­wie­sen, dass Auf­bau und Inhalt des Wer­kes noch nicht fest­ste­hen. Jedoch bleibt da trotz­dem ein ungu­tes Gefühl in der Magen­grube, auch wenn sich bis­lang noch nie­mand bei mir beschwert hat.

Daran kann auch die Dank­sa­gung auf den Sei­ten 302 & 303 von„Spei­sende soll man nicht auf­hal­ten“ nichts ändern, in der ich all jene Men­schen auf­zähle, die davor nicht nament­lich im Buch auf­tau­chen. Denn ohne sie wäre meine Deutsch­land­tour nicht die unver­gess­li­che Reise gewor­den, die sie war — und ohne diese Men­schen hätte ich mein Buch wohl nicht schrei­ben kön­nen. Des­halb auch an die­ser Stelle ein dickes Danke an:

Bas­tian aus Nürn­berg, Peter vom Land­bier­pa­ra­dies in Nürn­berg, Petra und Robert aus Bam­berg, Tho­mas und Maik aus Alten­burg, Ines und Co. aus Gör­litz, Gabi aus Cott­bus, Daniela, Jens, Frie­de­rike und Marie aus Ber­lin, Heide und Wolf­gang aus Rangs­dorf, Isa­bel aus Mag­de­burg, Cars­ten Bör­ner vom Gast­hof Zur Grü­nen Laterne in Sten­dal, Chady aus Pritz­walk, Mat­thias Thei­ner vom Hotel Zur Guten Quelle in Schwe­rin, Anne­ma­rie aus Schwe­rin, Clau­dia aus Stral­sund, Alex­an­dra und Chris­tiane Fosche­poth aus Put­bus, die Fischer Jens Engel­brecht und Roberto Brandt aus Rügen, Kath­leen von Rügen TV, Mario Samm­ler von The Quaich in Neu­bran­den­burg (danke, Mario, für deine unver­gleich­li­che Gast­freund­schaft), Anna aus Lübeck, Wolf­gang Stef­fen von der Schif­fer­ge­sell­schaft in Lübeck, Kris­tine und Lud­wig aus Kiel, Felix aus Schles­wig, Sinja und dem St. Pauli Tou­rist Office aus Ham­burg, Mar­kus Ex von der Eppen­dor­fer Grill­sta­tion, Tors­ten und Kers­tin aus Bre­men, Anne und Elmar aus Emden, Inka und Frank aus Osna­brück, Flo aus Bochum, Rai­ner und Bernd von der Bio-Bäckerei Hut­zel in Bochum, Frank Jülich von der Gast­stätte Zum Alten Markt in Dort­mund, Janine, Peter und Sas­kia aus Aachen, Rai­ner und Jacky aus Maring-Noviand, Marco aus Bad Dürk­heim, Sabrina aus Saar­brü­cken, Sarah und Sebas­tian aus Frank­furt, Caro und Mag­da­lena aus Stutt­gart, Frédé­ric und Flo­rian von Erna & Co. (eure Lin­sen mit Spätzle und Sai­ten sind schlicht genial!), Ramona aus Mühl­acker, der Tarifa-Familie aus Ravens­burg, Felix aus Immen­stadt und Gabi Wal­ter von der Gast­stätte Groß­markt­halle in Mün­chen.

 

Bis­her im Adventskalender:

Dez 17, 2013 - Buch, Weihnachtsaktion    1 Kommentar

Türchen 17 — Buch schreiben macht reich. Nicht.

Ihr braucht noch ein Weih­nachts­ge­schenk für einen Essens­lieb­ha­ber, Hobby-Koch oder Rei­se­en­thu­si­as­ten? Bis Hei­lig Abend ver­schi­cke ich signierte Exem­plare von „Spei­sende soll man nicht auf­hal­ten“ — und das ver­sand­kos­ten­frei (mehr dazu hier). Um diese Weih­nachts­ak­tion zu bewer­ben, schnüre ich einen Advents­ka­len­der: Von Mon­tag bis Frei­tag gibt es täg­lich eine Anek­dote rund um mein Buch — bei­spiels­weise, wie es zu dem Titel kam, wie viele Exem­plare ich bereits ver­kauft und wel­che Unsum­men ich damit ver­dient habe. Heute: Buch schrei­ben macht reich. Nicht.

Mein Buch. Von Zaster überschüttet. Leider nur im Wortsinn.

Mein Buch. Von Zas­ter über­schüt­tet. Lei­der nur im Wortsinn.

Schüch­terne Men­schen soll­ten Bücher schrei­ben. Denn auf Par­tys, im Büro­auf­zug oder beim Small­talk gibt es kaum ein Thema, dass sich bes­ser zum Plau­dern eig­net. Ich zumin­dest habe bis­lang noch kei­nen Men­schen getrof­fen, der nicht wenigs­tens fünf Minu­ten lang Inter­esse zeigt, wenn ich von mei­nem Buch und des­sen Ent­ste­hungs­ge­schichte erzähle.

Nun habe ich — abge­se­hen von mei­ner Bezie­hung — in kaum ein ande­res Pro­jekt der­art viel Liebe, Zeit und Anstren­gung gesteckt wie in mein Buch, wes­halb ich nur zu gerne davon berichte (halb­wegs regel­mä­ßige Leser die­ser Web­seite wer­den das noch als Unter­trei­bung abtun). Es gibt nur einen Haken: Wäh­rend ich am liebs­ten über Kapi­tel­ein­stiege, dra­ma­tur­gi­schen Auf­bau und sprach­li­che Kniffe debat­tie­ren würde oder wenigs­tens über Gerichte, Rezepte und Köche, drängt es 97 Pro­zent mei­ner Gesprächs­part­ner spä­tes­tens bei der zwei­ten Frage zu fol­gen­dem Thema: „Wie viel hast du eigent­lich mit dei­nem Buch verdient?“

   Offen zugäng­li­che Zahlen

Aus die­sem Grund geht es hin­ter Tür­chen #17 im Advents­ka­len­der heute um das liebe Geld. Doch zunächst zwei Vorbemerkungen:

  1. Die ver­brei­tete Vor­stel­lung, Buch­au­to­ren ver­die­nen sagen­hafte Reich­tü­mer, ent­hält unge­fähr so viel Wahr­heits­ge­halt wie einst das Daum’sche reine Gewis­sen. Schon rich­tig: Mit einem Buch kann man ein hüb­sches Sümm­chen machen — aller­dings nur „wenn es in 42 Spra­chen über­setzt wird, Hol­ly­wood sich um die Film­rechte reißt, und die im Buch erfun­dene Comic­fi­gur auf T-Shirts, Tas­sen, Bett­wä­sche gedruckt und als Merchandising-Artikel ver­kauft wird“, wie es bei buch-schreiben.de treff­lich heißt. Ansons­ten gelte: „Was ver­dient ein Autor? — In der Regel zu wenig.“
  2. Die über­wäl­ti­gende Mehr­heit hat kaum eine Vor­stel­lung davon, was ein Buch­au­tor mit sei­nem Erst­lings­werk ver­dient. Dabei braucht es nur eine Google-Suche, um recht genaue Zah­len ans Licht zu brin­gen (hier oder hier). Mehr noch: Im Jahr 2005 haben sich der Ver­band Deut­scher Schrift­stel­ler in ver.di und eine Reihe von Belletristik-Verlagen dar­auf geei­nigt, was unter einem „ange­mes­se­nen Hono­rar“ zu ver­ste­hen sei. Auf die­ses haben Auto­ren seit­dem einen Anspruch — und kön­nen es im Ernst­fall sogar ein­kla­gen. Übri­gens: Auch der Rowohlt-Verlag, der mein Buch ver­legt hat, gehörte zu den Unter­zeich­nern — inso­fern ver­rate ich hier nicht etwa geheime Ver­trags­de­tails, son­dern ordne nur offen zugäng­li­che Zahlen.

Und damit zu Mam­mons Schot­ter. Im Prin­zip ist es denk­bar sim­pel: Als Autor erhalte ich einen bestimm­ten Anteil von jedem ver­kauf­ten Buch — und zwar je nach Ver­kaufs­zahl fünf bis sie­ben Pro­zent des Netto-Verkaufspreises (= Laden­preis ohne 7% Mwst.). Die­ser Wert ist bei Taschen­bü­chern üblich, fin­det sich in oben genann­ten Ver­gü­tungs­re­geln sowie in der Wiki­pe­dia.

   Gesamt­ho­no­rar = Fixhonorar

Nun braucht es kei­nen Rechen­schie­ber, um in mei­nem Fall grob zu über­schla­gen: Bei einem Laden­preis von €8,99 und einem Netto-Verkaufspreis von €8,40 strei­che ich pro Buch rund 40 Cent ein. Da nicht zu erwar­ten steht, dass sich „Spei­sende soll man nicht auf­hal­ten“ in Bestseller-Sphären ver­kauft (gemein­hin spricht man davon ab 100.000 Exem­pla­ren), scheint die­ser Lohn in einer Liga mit ban­gla­de­schi­schen Nähe­rin­nen zu spie­len. Auf den ers­ten Blick.

Zudem gibt es eine zweite Kom­po­nente des Ver­trags: das Fix­ho­no­rar. Es bewegt sich im mitt­le­ren, vier­stel­li­gen Eurobe­reich und wurde mir bereits über­wie­sen — hälf­tig bei Abgabe des Manu­skripts und am Erschei­nungs­tag des Buches. Die­ses Fix­ho­no­rar wird mit den antei­li­gen Ein­künf­ten ver­rech­net. Heißt: Erst, wenn mein Anteil (die 5 bis 7 Pro­zent je Buch) das Fix­ho­no­rar über­steigt, sehe ich wei­te­res Geld. Zugleich muss ich jedoch nichts vom Fix­ho­no­rar zurück­zah­len — selbst, wenn sich mein Buch kein ein­zi­ges Mal ver­kauft hätte.

In Fall von „Spei­sende soll man nicht auf­hal­ten“ lässt sich das Ganze auch weit­aus sim­pler aus­drü­cken: Ich müsste schon mehr als 10.000 Exem­plare ver­kau­fen, damit mein Ver­kaufs­an­teil das Fix­ho­no­rar über­steigt — und das wird nicht pas­sie­ren. Dem­nach wird mein Gesamt­ho­no­rar mit an Sicher­heit gren­zen­der Wahr­schein­lich­keit gleich dem Fix­ho­no­rar sein.

   Mythos vom aus­beu­te­ri­schen Verlag

Wenn ich diese Summe nun her­un­ter­rechne auf die Zeit, die ich mit Recher­che und Schrei­ben ver­bracht habe, dann kommt man auf einen Stun­den­lohn, der irgendwo zwi­schen nicht­exis­tent und kärg­lich pen­delt — einer­seits. Ande­rer­seits erhalte ich unab­hän­gig vom Ver­kaufs­er­folg einen fixen Betrag, sodass das Risiko vor­erst ein­mal beim Ver­lag liegt (der ja die sons­ti­gen Kos­ten trägt).

Ohne­hin ist es nicht etwa so, dass Ver­lage sich auf Kos­ten ihrer Auto­ren dumm und dus­se­lig ver­die­nen. Einen inter­es­san­ten Ein­blick hierzu gibt es bei Voland & Quist, die ein­mal im Detail auf­ge­schlüs­selt haben, wel­cher Anteil des Ver­kaufs­prei­ses letzt­lich beim Ver­lag hän­gen bleibt. (Inwie­fern sich diese Rech­nung mit einem Groß­ver­lag wie Rowohlt ver­glei­chen lässt, sei ein­mal dahingestellt).

Des Wei­te­ren will ich an die­ser Stelle noch ein­mal auf Tür­chen #12 ver­wei­sen, hin­ter dem ich all jene Leis­tun­gen auf­ge­lis­tet habe, die der Ver­lag für mich über­nom­men hat — vom Lek­to­rat bis zum Mar­ke­ting. Unent­gelt­lich, ver­steht sich. Und zuletzt gilt es wohl auch noch die Fol­ge­ein­nah­men eines sol­chen Buch­pro­jekts zu beden­ken, die vor­wie­gend nicht beim Ver­lag, son­dern in mei­ner Tasche lan­den — etwa Hono­rare bei Lesun­gen oder wei­tere Aufträge.

All diese Punkte ändern frei­lich nichts daran, dass der Autor in 99 Pro­zent aller Bücher keine Reich­tü­mer ver­dient. Jedoch legen sie nahe, dass auch die beliebte Geschichte vom aus­beu­te­ri­schen Ver­lag eher ins Reich der Mythen gehört. Am bes­ten trifft es wahr­schein­lich die Ein­schät­zung eines befreun­de­ten Autors, der bereits meh­rere Bücher geschrie­ben hat, und dem ich mein Hono­ra­r­an­ge­bot vor­ge­legt habe. Sein Kom­men­tar: „Nicht üppig, aber fair.“

Bis­her im Adventskalender:

Türchen 16 — Zwölf Sekunden Ruhm

Ihr braucht noch ein Weih­nachts­ge­schenk für einen Essens­lieb­ha­ber, Hobby-Koch oder Rei­se­en­thu­si­as­ten? Bis Hei­lig Abend ver­schi­cke ich signierte Exem­plare von „Spei­sende soll man nicht auf­hal­ten“ — und das ver­sand­kos­ten­frei (mehr dazu hier). Um diese Weih­nachts­ak­tion zu bewer­ben, schnüre ich einen Advents­ka­len­der: Von Mon­tag bis Frei­tag gibt es täg­lich eine Anek­dote rund um mein Buch — bei­spiels­weise, wie es zu dem Titel kam, wie viele Exem­plare ich bereits ver­kauft und wel­che Unsum­men ich damit ver­dient habe. Heute: Zwölf Sekun­den Ruhm.


Meine zweite Lesung fand im Zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig statt.

Meine zweite Lesung fand im Zeit­ge­schicht­li­chen Forum in Leip­zig statt.

Andy War­hol hat jedem Men­schen 15 Minu­ten Ruhm ver­spro­chen, und mein Vier­tel­stünd­chen schien an einem som­mer­lich war­men Junia­bend des Jah­res 2013 gekom­men. Im Zeit­ge­schicht­li­chen Forum in Leip­zig, wo meine kuli­na­ri­sche Deutsch­land­reise in der Wech­sel­aus­stel­lung „Is(s) was?!“ ver­tre­ten ist, stand die zweite Lesung nach der Pre­miere in Mün­chen auf dem Programm.

Wie es sich für einen nicht-weltbekannten Autor gehört, stand ich noch vor dem ers­ten Besu­cher im Vor­trags­saal; und wie es sich für einen nicht-weltbekannten Autor gehört, trieb mich die Ner­vo­si­tät zum drit­ten Mal bin­nen zehn Minu­ten auf die Toilette.

    „Sie sind doch Patrik Stäbler!“

Auf dem Weg dort­hin kam mir ein Mann Mitte 40 ent­ge­gen. Ein Zuhö­rer!, schoss es mir durch den Kopf. Betont läs­sig warf ich ihm ein „Grüß Gott!“ ent­ge­gen und wollte wei­te­rei­len — doch das war nicht im Sinne des freund­lich drein­bli­cken­den Herrn.

Sie sind doch Patrik Stäbler!“, rief er mir has­tig. Ich nickte ver­wun­dert und strich im Geiste fol­gende Mög­lich­kei­ten: Ver­wand­ter? Nein! Bekann­ter? Nein! Ver­wirr­ter? Offen­bar auch nicht! Konnte es tat­säch­lich sein — ich traute mich den Gedan­ken kaum wägen. War dies tat­säch­lich ein Leser? Gar ein Fan? Ein Fan!

„Ja, das bin ich“, ant­wor­tete ich mit zitt­ri­ger Stimme.

Hab ich mir doch gleich gedacht!“, säch­selte der Mann fröh­lich. „Würd ja sonst nie­mand hier den lie­ben Gott grüßen.“

    „Bitte unter­schrei­ben Sie hier“

Der Mann nes­telte an sei­nem Jute­beu­tel herum und angelte einen Pack Post­kar­ten her­vor. „Hät­ten Sie gerade einen Moment für mich?“, fragte er und bat mich mit­tels einer Arm­be­we­gung zum nächs­ten Tisch. Dort brei­tete er die Post­kar­ten aus und hielt einen Filz­schrei­ber unter mei­nen Unter­kie­fer, der etwa auf Bauch­na­bel­höhe hin­un­ter­ge­sackt war.

Denn diese Post­kar­ten waren keine Post­kar­ten, son­dern — mir fällt kein ande­res Wort ein — Fan­kar­ten. Dar­auf prangte in Hoch­glanz das Cover mei­nes Buches neben zwei Fotos von mir, die der Mann offen­bar von mei­ner Web­seite her­un­ter­ge­la­den hatte. Dazwi­schen gähnte mich ein wei­ßes Recht­eck an, auf das kurz dar­auf der Filz­stift zeigte.

„Könn­ten Sie mir bitte diese zehn Kar­ten immer hier unterschreiben?“

Ich schnappte nach Luft, wäh­rend mein Gesicht sich unwil­lent­lich ketchu­prot färbte. 

Aber sicher“, erwi­derte ich und ver­suchte mög­lichst wenig Selbst­ge­fäl­lig­keit in die Stimme zu legen — ver­geb­lich: Ich klang wie Lothar Mat­thäus, wenn er erklärt, dass ein Lothar Mat­thäus jeden Club der Welt trai­nie­ren kann.

    Farb­wech­sel per Mausclick

Has­tig griff ich zu Karte Num­mer eins und setzte schwung­voll meine Unter­schrift in das weiße Käst­chen — und an die­ser Stelle könnte die Geschichte eigent­lich enden. Schnitt. Klappe. Abspann.

Doch statt­des­sen plap­perte der Mann wei­ter. Er besu­che jede Ver­an­stal­tung hier im Zeit­ge­schicht­li­chen Forum. Mein Teint erblasste von ketchupfar­ben zu blass­rot — offen­bar hatte er ent­ge­gen mei­ner Annahme diese Lesung mit mir nicht schon vor Mona­ten dick im Kalen­der notiert.

Mehr noch: Er hole sich von jedem Künst­ler diese zehn Unter­schrif­ten­kar­ten. Von jedem. J-E-D-E-M !! Als hätte jemand die Szene per Maus­click in schwarz-weiß kon­ver­tiert, wich jeg­li­che Rot­schat­tie­rung aus mei­nem nun asch­fah­len Gesicht.

Das ist so’n Hobby von mir“, fuhr er unge­rührt fort. „Man weiß ja nie, wofür diese Kar­ten spä­ter mal gut sind. Außer­dem kann ich mir so die Namen merken.“

Das saß.

Mit zitt­ri­ger Hand signierte ich die rest­li­chen Kar­ten. Der Mann faselte wei­ter, dass er Komi­ker sei. Glaube ich. Und dass sol­che Ver­an­stal­tun­gen stets Stoff böten für seine eige­nen Auf­tritte. Oder irgend­et­was in die Richtung.

Der­weil musste ich an War­hol den­ken — und das hatte etwas Tröst­li­ches. Schließ­lich blei­ben mir jetzt immer­hin noch 14 Minu­ten und 48 Sekun­den des Ruhms.

 

P.S. Lange Zeit war obige Geschichte meine liebste Lesungsa­n­ek­dote — bis ich ver­gan­gene Woche mein Buch in der Stadt­bi­blio­thek Gar­ching vor­stellte. Denn nach der Ver­an­stal­tung kam eine Dame auf mich zu und drückte mir die­sen Zet­tel in die Hand:

zettel

Bis­her im Adventskalender:

Dez 13, 2013 - Buch, Weihnachtsaktion    Kein Kommentar

Türchen 13 — Reisen in Bildern (2)

Ihr braucht noch ein Weih­nachts­ge­schenk für einen Essens­lieb­ha­ber, Hobby-Koch oder Rei­se­en­thu­si­as­ten? Bis Hei­lig Abend ver­schi­cke ich signierte Exem­plare von „Spei­sende soll man nicht auf­hal­ten“ — und das ver­sand­kos­ten­frei (mehr dazu hier). Um diese Weih­nachts­ak­tion zu bewer­ben, schnüre ich einen Advents­ka­len­der: Von Mon­tag bis Frei­tag gibt es täg­lich eine Anek­dote rund um mein Buch — bei­spiels­weise, wie es zu dem Titel kam, wie viele Exem­plare ich bereits ver­kauft und wel­che Unsum­men ich damit ver­dient habe. Heute: Reisen in Bil­dern, die Zweite.


Da die Bil­der­reise am Niko­laus­tag gut ange­kom­men und mein Foto­ar­chiv mit weit mehr als 1.500 Schnapp­schüs­sen immer noch gut gefüllt ist, gibt’s heute im Advents­ka­len­der erneut was auf die Augen. Wie­der 29 Fotos. Wie­der von (fast) allen Sta­tio­nen mei­ner Reise. Wie­der bunt gemischt. Damit viel Spaß und einen ent­spann­ten 3. Advent!

 

Nürnberg -

Nürn­berg — Des Malers liebste Boazn?

Bamberg -

Bam­berg — Weil’s eh wurscht ist.

Schmölln -

Schmölln — Der Bahn­hof. Eher trist.

Cottbus -

Cott­bus — Die Platte. Eher trist.

Berlin -

Ber­lin — Ein U-Bahnhof. Eher lustig.

Im Spreewald -

Im Spree­wald — Get one Gurke!

Magdeburg -

Mag­de­burg — Elf Hasen müsst Ihr sein!

Pritzwalk -

Pritz­walk — Beim Knie­per­fuchs gibt’s nicht nur Getränke ab 1 Euro.

Schwerin -

Schwe­rin — Gefällt mir.

Stralsund -

Stral­sund — Gefällt mir. Nicht!

Irgendwo in Sachsen-Anhalt -

Irgendwo in Sachsen-Anhalt — Irgend­wie mett.

Lübeck -

Lübeck — Tho­mas Mann, aus Marzipan.

Kiel -

Kiel — Poe­tik für Passanten.

Eckernförde -

Eckern­förde — Sprot­ten ste­chen, das Mikado des Nordens.

Hamburg -

Ham­burg — Gese­hen in St– Pauli.

Bremen -

Bre­men — Charles? Poldi? Boateng?

Ostfriesland -

Nor­den — Auch der Ost­friese fin­det mal ein Korn.

Bochum -

Bochum — Ein­stei­gen, auch ohne Durst.

Aachen -

Aachen — Das Printen-Mädchen.

Irgendwo in der Pfalz -

Irgendwo in der Pfalz — Nomen est omen.

Saarbrücken -

Saar­brü­cken — Dia­bo­li­scher Dreiklang.

Saarbrücken -

Saar­brü­cken — Muss die Stadt sparen?

Frankfurt -

Frank­furt — Die sie­ben hei­li­gen Kräuter.

Frankfurt -

Frank­furt — Das Grüne-Soße-Denkmal.

Wachenheim -

Wachen­heim — Ein Sau­ma­gen reift bei 72 Grad.

Mühlacker -

Mühl­acker — Hach, Deutschland.

Stuttgart -

Stutt­gart — Museum mal anders.

Ravensburg -

Ravens­burg — Dr Schwob.

Kempten -

Kemp­ten — Der Bankdrücker.

 

Bis­her im Adventskalender:

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